Digitale Marktforschung

Auf Blogs und Foren sprechen viele tausend Menschen unaufgefordert und ausführlich über ihre Wünsche und Probleme. Wir sammeln diese Daten automatisiert und anonymisiert ein und identifizieret mit Hilfe von Text Analytics, was Menschen wichtig ist, sie begeistert oder umtreibt.

Klassisch

Die klassische Marktforschung hat ein Problem:
die teils zweifelhafte Qualität der Datengrundlage. 

In klassischen Befragungssituationen beeinflussen soziale Erwünschtheit, der Priming-Effekt und Faktoren wie die Umstände einer Befragung die Qualität der Antworten. Sei es die Laune des Befragten zum Augenblick der Befragung, sei es, ob er gerade Zeit hatte oder im Stress war, ob er für die Antwort bezahlt wurde oder nicht – es gibt viele Gründe, warum Antworten oft nur ein verzerrtes Abbild der Wirklichkeit widerspiegeln.

VS.

Digital

Durch die automatisierte Auswertung vieler Millionen, frei geführter, anonymisierter Diskussionen, die viele tausend Menschen von sich aus zu einem selbstgewählten Thema über lange Zeiträume im intimen Rahmen eines Forums erstellen, entsteht ein objektives Bild der Wirklichkeit: 

Statistisch relevante Erkenntnisse und Zusammenhänge werden sichtbar, die vorher im Verborgenen lagen.

Klassisch

Digital

500

Anzahl Teilnehmer

50,000+

5-30 Fragen

Anzahl Themen

1Mio.+ Diskussionen

rational

Psychologische Ebenen

rational & emotional

heute

Zeitanalyse

2000 – heute

Schnappschuss

Trends

fortlaufendes Monitoring

gestützt / geprimed

Erkenntnisse

ungestützt / ungeprimed

einmalige Befragung

Ergebnistiefe

unbegrenzt

Liebste Community, weiß einer von Euch...

Egal ob zu Finanzen, Gesundheit oder Technik – viele tausend Menschen machen sich Gedanken zu Themen, die sie bewegen und teilen sie online mit anderen. Laut Social-Media-Atlas 2019 nutzen 33% der Deutschen klassische Internet Foren für einen (digitalen) Austausch. 

Viele Foren existieren seit den frühen 2000ern und Gesprächsfäden erstrecken sich teilweise über 15+ Jahre. So zeigen sich nicht nur aktuelle Gedanken von Nutzern, sondern auch, was sie vor Jahren dachten und welche neuen Trends entstehen.

Selbst zu Nischenthemen gibt es 100.000+ Diskussionen, in denen detailliert Einzelaspekte eines Themas erörtert werden. Aufgrund der großen Datenmenge sind Themenfelder repräsentativ abgebildet. Das heißt: ist ein Aspekt aus Nutzersicht relevant, so findet er sich in den Daten. Taucht er in den Daten nicht auf, so ist er (noch) nicht relevant.

Foren-Diskussionen sind anonym, gehen in die Tiefe, folgen dem natürlichen Interesse und zeigen ein originalgetreues, ehrliches Bild der Wirklichkeit.

Hey Siri!

Wir sammeln die ungesteuerten und unstrukturierten Textdaten mit Hilfe von KI, Natural Language Processing (NLP) und Text Analytics automatisiert und anonymisiert ein. Wir aggregieren sie und identifizieren, was Menschen wichtig ist, sie begeistert und umtreibt.

Die technischen Lösungen kennt man von sprachverarbeitenden Anwendungen wie Siri und Alexa: Wir sprechen, die KI hört zu, analysiert, versteht und antwortet auf unsere Frage. Bei der Digitalen Marktforschung ist es ähnlich. Die KI lernt, was Menschen zu einem Thema denken, wie die Themen zusammenhängen und wie sich die Relevanz verändert. Fragen wir sie dann nach Aspekten des Themas, liefert sie Antworten und Erkenntnisse.

DADORA_Was ist Digitale Marktforschung_KI Künstliche Intelligenz

Wir sehen was, was Du nicht siehst

Die Verarbeitung so großer Datenmengen (#BigData) ermöglicht auch, tieferliegende, unbewusste Wirkmechanismen sichtbar zu machen, die wir mit menschlicher Perspektive nicht erfassen könnten. 

Es ist wie mit der Erde: der Menschheit wurde wirklich erst klar, wie sehr die Welt ein in Wechselwirkung operierendes Ganzes ist, als man sie vom Weltall aus zum ersten Mal im Ganzen betrachten konnte.

Bei Themen ist es das gleiche: Erst wenn man sie gesamthaft erfassen und betrachten kann, zeigt sich, welche Aspekte und Wechselwirkungen ausschlaggebende Treiber sind – mit teils überraschenden Ergebnissen.

Power to the big ideassss!

Bei der Entwicklung neuer Produkte und Angebote nutzen die meisten Unternehmen überraschenderweise noch immer vor allem ihr Bauchgefühl, unterstützt von gelegentlichen, klassische Marktforschungsstudien. 

Als Folge laufen Innovationsprozesse uninspiriert und schleppend und viele neue Angebote erweisen sich nach ihrer Markteinführung für den Kunden als unattraktiv. Sie verfehlen die wahren Kundenbedürfnisse.

Nutzt man Insights aus der Digitalen Marktforschung als Basis für Innovations- und Marketingprozesse, merkt man, wie sich Gespräche vereinfachen und auf das Wesentliche fokussieren, die Kreativität zunimmt und echte Lösungen gefunden werden können.